Interview mit Nina Arnold von Degree Clothing

Interview mit Nina Arnold von Degree Clothing

Nina Arnold ist Social Media Managerin beim nachhaltigen Fair Fashion Label Degree Clothing, welches faire und nachhaltige Mode für Frauen und Männer herstellt. Im Interview mit dem Fair Fashion Blog hat sie sechs Fragen beantwortet.

Wieso habt ihr euch dazu entschieden, Fair Fashion statt herkömmliche Mode herzustellen?

Für uns stand es tatsächlich nie zur Debatte konventionell herzustellen. Wir gründeten Degree Clothing, um tragbare Streetwear auf den Markt zu bringen, die unter hohen Sozial- und Umweltstandards produziert wird.

Wie seid ihr auf den Namen “Degree” gekommen? Steht er für etwas bestimmtes?

Bei der Namensfindung sind wir über die Klimaerwärmung auf “Grad” gekommen und haben uns schließlich auf “Degree” als Firmennamen geeinigt. Der Name ist aufgrund seiner runden Buchstaben zudem noch sehr ästhetisch.

Welche Materialien verwendet ihr für eure Kleidungsstücke?

Wir verwenden ausschließlich vegane Stoffe, die rein biologisch sind. Wie zum Beispiel verschiedene Stoffe aus Biobaumwolle oder Modal.

Und wo wird die Kleidung hergestellt?

Der Großteil wird in Porto in Portugal hergestellt. Unsere Haaargummis sowie Mützen und Stirnbänder werden direkt in unserer Heimat im Staatlichen Textilmuseum in Augsburg produziert.

Neben dem Onlineshop gibt es auch einen Degree Clothing Laden in Augsburg.

Kannst du ein wenig über eure Erfahrungen als Fair Fashion Verkäufer, online und offline, erzählen?

Wir lieben natürlich das Online-Business. Es ist dynamisch, effizient und man erreicht schnell viele Menschen. Dennoch liegt uns der Offline-Handel auch sehr am Herzen. Wir sind nah am Kunden, verstehen die Bedürfnisse und bekommen direktes Feedback. Wie sich herauskristallisiert hat, ist für uns eine Kombination aus online und offline ein sehr guter Weg.

Was erhofft ihr euch für die Zukunft der Modeindustrie?

Wir hoffen, dass immer mehr konventionelle Marken ihre Produktionsweise überdenken und etwas ändern. Unserer Meinung nach sollte eine faire und nachhaltige Produktion Standard sein. Es wäre zum einen wichtig, dass sich der Markt verändert, zum anderen aber auch das Konsumverhalten und das Bewusstsein der Konsumenten.

Bildquelle: © Degree Clothing

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